Der Löwenzahn – Ginseng des Nordens

Löwenzahn: Heilpflanze für die Leber und Gallenblase

Jeder von uns hat den Löwenzahn wohl schon einmal gesehen, diese gelben Blüten, die auf Wiesen und in Gärten sprießen. Aber wusstest du, dass der Löwenzahn auch als „Ginseng des Nordens“ bekannt ist? In diesem Artikel erfährst du mehr über diese erstaunliche Heilpflanze und ihren vielfältigen Eigenschaften.

Löwenzahn: Ein vielseitiges Wildgemüse

Löwenzahn, der im Frühling aus dem Boden schießt und in vielen Teilen der Welt zu finden ist, hat eine erstaunliche Eigenschaft: Du kannst alle Teile der Pflanze das ganze Jahr über essen. Von den charakteristischen gezackten Blättern über die gelben Blüten bis hin zu den Wurzeln – der Löwenzahn bietet eine Fülle von kulinarischen Möglichkeiten. Die Blätter eignen sich hervorragend für Salate und können gedünstet werden. Die gelben Blüten, von manchen auch als „Butterblume“ bezeichnet, sind nicht nur hübsch anzusehen, sondern auch essbar. Sogar die Wurzeln des Löwenzahns können gegraben, getrocknet und geröstet werden, um einen Getreidekaffee herzustellen.

Warum Löwenzahn so gut für die Leber und Gallenblase ist

Neben seiner Verwendbarkeit in der Küche hat der Löwenzahn auch eine wichtige Rolle in der Kräuterheilkunde. Er unterstützt die Leberfunktion und hilft bei der Verdauung, insbesondere bei der Fettverdauung. Die Bitterstoffe im Löwenzahn sind ebenfalls gut für die Leber. Darüber hinaus steht nach der traditionellen chinesischen Medizin die Leber eng mit Emotionen wie Wut und Aggression in Vebindung, so wie mit Abenteuerlust verbunden. Ein gestörter Fluss der Leberenergie kann zu unkontrollierter Wut führen. Wir alle kennen Choleriker, die wegen jeder Kleinigkeit an die Decke gehen. In dieser Hinsicht kann der Löwenzahn helfen, die Energie der Leber wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Ginseng des Nordens

Der Löwenzahn wird auch als „Ginseng des Nordens“ bezeichnet, und das aus gutem Grund. Die Tatsache, dass der Löwenzahn in Europa weit verbreitet und äußerst robust ist, unterstreicht seine beeindruckenden Eigenschaften. Die Wurzeln des Löwenzahns können selbst Asphalt durchdringen, und selbst wenn ein Stück der Wurzel im Boden bleibt, wird die Pflanze erneut wachsen. Dies zeigt die außergewöhnliche Widerstandsfähigkeit und Energie dieser Pflanze. Ähnlich wie der asiatische Ginseng wirkt der Löwenzahn tonisierend und stärkend. Er gibt dir Energie und Kraft, was ihn zu einem wertvollen Stärkungsmittel macht. Aus der Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin gibt es Pflanzen die die Lebensenergie stärken und dadurch das Leben verlängern. Hier gibt es widerum Pflanzen, die das Yang stärken und andere die das Yin unterstützen. Ginseng stärkt das Yang, gibt Vitalität und Kraft zurück und ist deshalb auch so beliebt als Stärkungsmittel für ältere Menschen. Der europäische Löwenzahn hat tatsächlich die gleichen stärkenden und tonisierenden Eigenschaften wie der asiatische Ginseng.

Die Bedeutung des Gleichgewichts

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass zu viel Ginseng für Frauen in den Wechseljahren manchmal die Wechseljahrsbeschwerden verstärken kann, wenn das Yin schwach ist. Der Löwenzahn stärkt das Yang, während auch das Ying im Gleichgewicht sein sollte. Ein Überschuss an Yang-Energie verstärkt dann typische Wechseljahrsbeschwerden wie Hitzewallungen und Ruhelosigkeit. Daher ist es ratsam, weitere Heilpflanzen zu dir zu nehmen, um das Ying zu stärken.

Fazit

Der Löwenzahn ist viel mehr als nur Unkraut. Er ist eine vielseitige Pflanze, die in der Küche und in der Kräuterkunde eine wichtige Rolle spielt. Seine Fähigkeit, die Leber zu unterstützen und Energie zu spenden, machen ihn zu einem wertvollen Bestandteil der Naturheilkunde. Ich hoffe ich kann dich inspirieren, einmal den Löwenzahn auszuprobieren, dieses gesunde Wildgemüse. Auch wenn er etwas bitter schmeckt, lohnt es sich auf jeden Fall.

 

 

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Gundula

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